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24h Rennen 2011 bei SPF-Mittelhessen
zum sechsten mal fand bei SPF-Mittelhessen das inzwischen legendäre 24h Rennen statt. Zum Rennen waren GT Karossen im Maßstab 1/32 zugelassen.
Es war ein sehr schönes Rennen, ein Treffen mit Freunden. Wir möchten uns bedanken bei allen Teilnehmern für ihr zahlreiches erscheinen und den angenehmen Rennablauf, bei unserem "All you can eat" Flatrateteam für die gute Verpflegung und natürlich auch bei unserem Thekenteam.
Hier nun das Endergebnis der 24h von Mittelhessen


Auf der nächsten Liste sind die Einzelergebnisse verewigt, die Daten wurden von der handschriftlich geführten Liste übernommen und konnten nur soweit eingetragen werden, wie die Liste tatsächlich geführt wurde.

Hier kommt jetzt noch ein Rennbericht, welchen unser Clubmitglied Chris Rönnau geschrieben hat. Ich habe mir erlaubt, ein paar Bilder in den Text einzufügen.
Nun ist es Geschichte – unser 24h Rennen 2011
Am vergangen Wochenende trafen sich die sieben angemeldeten Teams bei uns, um den diesjährigen Sieger zu ermitteln. Um es vorweg zu nehmen, auch dieses Jahr gewann das Team von LOS.
Bereits am Freitag um 16 Uhr waren sechs Teams (einschließlich unserem) anwesend, um die Autos für das anstehende 24h Rennen vorzubreiten. Die kleinen Flitzer müssen penibel auf so ein langes Rennen vorbereitet werden. Vor allem mit der Gewichtstrimmung wird viel experimentiert, damit die Autos (welche ja OHNE Magnete gefahren werden) ordentlich auf der Bahn fahren. Je besser ein Auto „liegt“, desto höher die Kurvengeschwindigkeit, desto schneller die Rundenzeiten, desto mehr Gesamtrunden am Ende. Verschiedene Getriebe-Übersetzungen werden ausprobiert, die Beleuchtung der Autos gecheckt (es gab wieder 6 Nachtturns – ohne Bahnbeleuchtung). Auch wurden bei dem einen oder anderen Teams mehrere Autos für dieses Rennen aufgebaut, von denen dann das Beste für das Rennen genommen wird. Auch das wird im Training gestestet. Des weiteren nutzten die Fahrer im Training die Möglichkeit, die Bahn kennen zu lernen und ordentlich Grip drauf zu fahren.
Spät abends ging es dann ins Bett, in der Hoffnung, am nächsten Tag um 9:00 Uhr ausgeschlafen wieder an der Bahn stehen zu können.
Abermals ist jetzt erst einmal Training angesagt. Nach Ausgabe der Rennmotoren ging es nochmals darum herauszufinden, mit welchem Auto ein Team an den Start geht. Das ist ganz wichtig, denn pro Team darf nur EIN Auto eingesetzt werden. Bei einem Defekt geht´s in die „Box“, wo das Auto während des Rennens repariert werden muss.

Am Samstag um 1430 Uhr wurde das Qualifying gefahren. Nach der Reihenfolge der besten Zeit durfte dann jedes Team seinen Startplatz aussuchen. D.h. auf welcher Spur ein Team startet. Jedes Teams fährt in den 24 Stunden 4mal auf jeder der 6 Spuren.
Um 1500 Uhr war dann der Start.
Ab jetzt geht es 24 Stunden lang über die Bahn. Es wurden insgesamt über 52000 Runden gefahren !!!
Schnell war klar, dass das Team LOS (als Vorjahressieger wieder Favorit auf den Sieg) abermals sehr schnell unterwegs ist. Unser Team konnte dieses Tempo leider nicht immer halten. Sehr schnell konnte sich LOS daher vor SPF absetzen. Das sollte auch (mit einer kleinen Ausnahme, während einer Reparatur nach Getriebeschaden ) nicht ändern. LOS fuhr einen eigentlich nie gefährdeten Start-Ziel Sieg ein.
Unser Auto hielt die 24h sehr gut durch. Wir fuhren ständig auf dem zweiten Platz, welchen wir auch am Ende sicher inne hatten. Dahinter fighteten die Schlitzfräsen, Team SFF Kassel und Raceway Witten um Platz drei. Letztendlich reichte es für die Schlitzfräsen. Kasel wurde vierter, Team Raceway Witten landete auf Platz fünf. Auch am Ende des Feldes war es nicht langweilig. Northcoast Racing aus Bremen und die Skylineracers aus Frankfurt nahmen sich gegenseitig immer wieder die „rote Laterne“ ab. Trotz vielen technischer Problemen und heftigen Abflügen, schafften die Frankfurter Platz sechs. Die Bremer wurden siebter Sieger. Aber auch davon ließen sich die Bremer Jungs die Laune nicht verderben und überreichten uns, als Dankeschön für die Einladung und das gesamte Wochenende, ein tolles Bild, welches in unserer Halle einen würdigen Platz finden wird.

LOS durfte lange Zeit von sich behaupten, den Fahrer mit der schnellsten Rennrunde im Team zu haben. Die Jungs übertrafen sich ständig selber und jagten sich gegenseitig die schnellste Runde ab. Der Sieg war Ihnen nicht mehr zu nehmen, aber die Slotbekloppten jagten um die Bahn, als gebe es kein Morgen mehr. Willi fuhr als letzter LOS Fahrer dann die schnellste Runde. Eine tiefe 7,2. Und das auf der bei uns schwierigsten Spur, der Spur 1.
Willi und die schnellste Rennrunde? Pustekuschen. Unser Marcus M., vielen auch als „MM“ oder „Jägermeier“ bekannt, toppte in seinem letzten Turn Willis Zeit um ganze 2 Hundertstel Sekunden !!! Und das auf Spur 6, welche bei uns auch nicht gerade zu den schnellsten Spuren zählt. Glückwunsch Marcus!

Marcus war es auch, der die „Schlitzpistenflitzer Mittelhessen“ gegründet und zu dem gemacht hat, was sie heute sind. Er hat vom ersten Tag an alle Fäden in der Hand gehalten und „den ganzen Haufen“ immer angetrieben. Nun muss er uns leider aus beruflichen Gründen verlassen. Er hat uns aber versprochen, auch in Zukunft das eine oder andere Rennen mit zu fahren. Nach der Siegerehrung dankte Olli (auch von Anfang an dabei) in einer kleine Rede unserem „MM“ für sein Engagement all die Jahre und für vielen schöne gemeinsame Stunden. Marcus war davon sichtlich gerührt (flossen da nicht auch ein paar Tränen, Marcus?). Marcus, Du bist bei uns immer herzlich Willkommen!
Alle Fahrer waren mehr als zufrieden mit dem vergangenen WE. Es waren viele schöne, aber auch sehr anstrengende Stunden. Es gab untereinander nicht ein böses Wort. Es wurde viel gescherzt und gelacht. Nachts lagen überall erwachsene „Kinder“ (welche nicht fahren mussten) quer in der Halle verteilt auf Bänken, unter Tischen, auf dem Fußboden oder sonst wo herum, um wenigstens die eine oder andere Stunde Schlaf zu bekommen.
Alle hatten viel Spaß, viel gute Laune und halfen sich untereinander mit Tips und Material aus. Auch unser Catering hat wieder allen sehr gut gefallen (einige werden sicherlich ein paar Kilos mehr mit nach Hause gebracht haben). Dafür gab es von allen Fahrern ein dickes DANKESCHÖN mit langen Applaus an unsere Küchencrew und die Thekenmannschaft.

Bereits am Sonntag vor ihrer Abreise, sagten uns einige der Fahrer:
„Nächstes Jahr kommen wir wieder“!
Das ist für uns als Veranstalter das schönste Lob für unsere Mühe und gleichzeitig der Ansporn, auch in 2012 wieder ein tolles Renn-Wochenende auf die Beine zu stellen.
Wir freuen uns auf Euch….
Eure Schlitzpistenflitzer Mittelhessen
Rennbericht: Chris Rönnau
Bilder und Listen: Frank Wagner
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